Für das Jahr 2019 hat­te sich der För­der­ver­ein der Peter-Roseg­ger-Schu­le ein gro­ßes Pro­jekt vor­ge­nom­men:

Nach der Ein­wei­hung des Erwei­te­rungs­bau­es im Jah­re 2018 soll­te die Moder­ni­sie­rung und Gestal­tung der gesam­ten Schu­le vor­an­ge­trie­ben wer­den. Ziel war es, alle Klas­sen­räu­me mit moder­nen Smart­boards, inter­ak­ti­ven digi­ta­len Tafeln, aus­zu­stat­ten, um so die Grund­schü­ler schon sehr früh mit den neu­en Medi­en ver­traut zu machen. Schul­lei­te­rin Lucia Kurth erläu­tert dazu: „Die Nut­zung digi­ta­ler Medi­en gehört als neue Lern­form bereits für Grund­schü­ler zu den Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen.

Sie bie­tet einen erwei­ter­ten Zugang zu Wis­sens­ge­bie­ten, Übungs­se­quen­zen und die Mög­lich­keit einer eige­nen Prä­sen­ta­ti­on von Sach­the­men. Die Lehr­kräf­te nut­zen die neu­en Boards für Tafel­bil­der, die Erstel­lung von Arbeits­blät­tern, gemein­sa­me Erar­bei­tun­gen von Unter­richts­the­men, für die Arbeit mit Klein­grup­pen oder zur För­de­rung ein­zel­ner Kin­der. Selbst­ver­ständ­lich wer­den den Schul­kin­dern die Gefah­ren des Inter­nets ver­mit­telt und ihre Kri­tik­fä­hig­keit und Eigen­stän­dig­keit geför­dert.“

Das dies nicht alles in einem Jahr gelin­gen wür­de, dar­über war sich der Vor­stand im Kla­ren. In den sechs Klas­sen­räu­men befand sich Anfang 2019 nur ein Board, das jedoch mit aktu­el­ler Soft­ware und neu­em Bea­mer aus­ge­stat­tet wer­den muss­te. Der Bedarf mit fünf Smart­boards und Auf­rüs­tung eines bestehen­den Boards war daher sehr hoch.
“Wir sind ein klei­ner Ver­ein mit der­zeit 83 Mit­glie­dern, da sind die finan­zi­el­len Mit­tel schon sehr ein­ge­schränkt. Aber zwei Smart­boards soll­ten es 2019 schon sein”, sag­te der Vor­sit­zen­de Jens Kle­ber.

Im Aus­stat­tungs­bud­get für den Schul­neu­bau war jedoch für drei neue Klas­sen­räu­me ledig­lich nur ein Smart­board vor­ge­se­hen. „Das ist defi­ni­tiv zu wenig für eine gute Päd­ago­gik“, befand der Vor­stand des Ver­eins und mach­te sich zusam­men mit der Schul­lei­tung Gedan­ken über die Rea­li­sie­rung des ehr­gei­zi­gen Ziels, alle Klas­sen­räu­me der gesam­ten Schu­le mit Boards aus­zu­stat­ten. Die Schu­le leg­te ein neu­es, sehr gut aus­ge­ar­bei­te­tes Medi­en­bil­dungs­kon­zept vor und bekam dar­auf­hin im Rah­men der Medi­en­aus­stat­tung neben der Opti­mie­rung des ers­ten Boards ein drit­tes Board vom Schul­trä­ger finan­ziert.

Gleich­zei­tig mach­te sich der För­der­ver­ein auf die Suche nach Spon­so­ren und Unter­stüt­zung für sein Vor­ha­ben. Schließ­lich galt es, rund 16.500 Euro zu finan­zie­ren. “Durch Ver­an­stal­tun­gen wie z.B. das St. Mar­tins­fest, Schul­fest oder Advents­markt haben wir eini­ge Ein­nah­men, aber das reicht natür­lich bei wei­tem nicht aus” erklär­te Kle­ber wei­ter. Dank eini­ger Fir­men und Ban­ken aus Wies­ba­den, sowie dem Hes­si­schen Kul­tus­mi­nis­ter war es dem För­der­ver­ein mög­lich, einen Teil die­ser Kos­ten abzu­si­chern, es bestand jedoch noch eine grö­ße­re Finanzierungslücke.

10.000 Euro Spen­de sorgt für zeit­na­he Anschaf­fung Dank einer Groß­spen­de des Unter­neh­mens Cen­tra – Immo­bi­li­en aus Bad Schwal­bach war der För­der­ver­ein nun in der Lage, die bei­den Smart­boards schon Anfang Dezem­ber zu bestel­len. “Eine solch groß­zü­gi­ge Spen­de haben wir an unse­rer Schu­le noch nie erlebt. Es ist eine gro­ße Wert­schät­zung unse­rer schu­li­schen Arbeit und ein gro­ßes Geschenk für unse­re Schul­kin­der und das Lehr­kol­le­gi­um, dass uns 10.000 Euro gespen­det wer­den,” sind sich Schul­lei­te­rin Lucia Kurth und der Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins Jens Kle­ber einig und dan­ken dem Unter­neh­men sehr herz­lich dafür.

Einen gro­ßen Dank möch­te der Vor­stand auch an alle Eltern der Schul­kin­der und den Mit­glie­dern des För­der­ver­eins aus­spre­chen. Ohne die ehren­amt­li­che Arbeit und die vie­len Diens­te bei den Ver­an­stal­tun­gen wäre eine Rea­li­sie­rung die­ses Pro­jek­tes nicht mög­lich gewesen.

Das noch aus­ste­hen­de letz­te Smart­board für einen Klas­sen­raum wird nun im Rah­men des Digi­tal Pak­tes hof­fent­lich noch in die­sem Jahr erfolgen..

Nächs­tes Pro­jekt Schü­ler­bü­che­rei
Für das Jahr 2020 hat sich der Ver­ein ein neu­es anspruchs­vol­les Pro­jekt auf die Agen­da geschrie­ben. Der Auf­bau einer eige­nen Schul­bü­che­rei soll in Angriff genom­men wer­den.
2017 war die Idee schon mal auf­ge­kom­men, muss­te aber durch den Erwei­te­rungs­bau der Schu­le erst mal auf Eis gelegt wer­den.
“Jetzt gehen wir das Pro­jekt mit Möblie­rung und reich­hal­ti­gem Bücher­fun­dus neu an. Unser Kas­sie­rer hat schon grü­nes Licht gege­ben”, sag­te Chris­ti­an Vet­ter aus dem Vor­stand. Doch ohne Unter­stüt­zung von drit­ter Sei­te geht es auch hier nicht, betont der gesam­te Vor­stand ein­stim­mig.

Orts­bei­rat sagt Hil­fe zu
In einer sei­ner letz­ten Sit­zun­gen im Jahr 2019 hat der Orts­bei­rat schon 1500 Euro für die Unter­stüt­zung des Pro­jek­tes zuge­sagt. Wich­ti­ges Start­geld, um eine gute Aus­stat­tung der Schul­bü­che­rei zu garan­tie­ren.
Das Hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat das Pro­jekt eben­so durch einen För­der­be­scheid über 1900 € Euro unter­stützt. (Der EA berich­te­te) Für die­ses Geld möch­te sich der Vor­stand bedan­ken und hofft auf wei­te­re Finanz­sprit­zen für das Vorhaben.

Wer den För­der­ver­ein der Peter-Roseg­ger-Schu­le auch unter­stüt­zen möch­te — sei es durch Ein­tritt in den Ver­ein, durch eine Spen­de oder Über­nah­me einer ehren­amt­li­chen Tätig­keit — kann ger­ne den Vor­sit­zen­den direkt anspre­chen oder sich per Mail kleber.prs.foerderverein@t‑online.de an den Ver­ein wenden.

Bild­un­ter­schrift:
An den Smart­boards kön­nen die Kin­der selb­stän­dig Rech­nen und Schrei­ben üben. Fotos EA-Mit­ar­bei­ter Hans-Jür­gen Heil