1951 wur­de auf­grund einer lang­jäh­ri­gen Initia­ti­ve von Eltern, Lehr­kräf­ten und der Stadt­ver­wal­tung mit einem Neu­bau der Schu­le in Igstadt begon­nen. Auf dem ehe­ma­li­gen Grund­stück des Turn­ver­eins (auf dem Lin­den­platz) ent­stand so, par­al­lel zur eben­falls neu erbau­ten Turn­hal­le, ein Schul­ge­bäu­de mit vier Klas­sen­räu­men, einem Werk­raum, einer Woh­nung, einem Brau­se­bad sowie den benö­ti­gen Toi­let­ten und Neben­räu­men.

Das Schul­ge­bäu­de wür­de anfäng­lich noch vom Kel­ler aus mit zwei gro­ßen Koks­öfen beheizt und das Brau­se­bad war öffent­lich und stand allen Igstäd­ter Fami­li­en für die Kör­per­pfle­ge zur Ver­fü­gung. Noch bis zur Jahr­tau­send­wen­de waren die Spu­ren der Nut­zung in Form von gel­ben Bad­ka­cheln in dem heu­ti­gen Leh­rer­zim­mer der Schu­le sicht­bar.

Mit der Ein­wei­hungs­fei­er des neu­en Gebäu­des (1952) in der benach­bar­ten Jahn­hal­le begann auch eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Schu­le und dem Sport­ver­ein Igstadt, wel­che bis heu­te erfolg­reich bestand hat. Ein noch vor­han­de­nes und auf­fäl­li­ges Erken­nungs­merk­mal der Schu­le ist der Uhren­turm mit dem klei­nen Zwie­bel­dach.

1996 kam es zu einer Erwei­te­rung des Schul­hau­ses um zwei Klas­sen­zim­mer, da die Schu­le nun auch zwei­zü­gig wur­de und mehr Kin­der als in den Jah­ren zuvor unter­rich­tet wur­den. Mit der Fer­tig­stel­lung 1998 hat­te Igstadt nun eine Schu­le mit Anbau, wel­cher auf Stel­zen gebaut auch als über­dach­ter Frei­raum­spiel­platz im Außen­be­reich genutzt wer­den konn­te.

Auf Initia­ti­ve des För­der­ver­eins wur­de der Schul­hof im Jahr 2007 ver­grö­ßert und ent­spre­chend neu gestal­tet. So wur­den Spiel­ele­men­te für die Kin­der erschaf­fen (z.B. ein gro­ßes Holz­klet­ter­ge­rüst), wel­che auch heu­te noch in den Frei­zei­ten aus­gie­big von den Kin­dern genutzt wer­den.

Das Jahr 2017/2018 bringt die bis­her größ­te Ver­än­de­rung der Schu­le in Igstadt mit sich, denn der Stel­zen­an­bau weicht einem archi­tek­to­ni­schen Schmuck­stück in Form eines voll­wer­ti­gen Neu­baus, wel­cher mit 900 Qua­drat­me­tern Nutz­flä­che auf drei Ebe­nen viel neu­en Platz schafft. Zusätz­li­chen Platz für den Unter­richt und die Betreu­ung, sowie ein gro­ßer Mehr­zweck­raum der nicht nur für schu­li­sche Zwe­cke genutzt wer­den kann. Das High­light ist aber die nun neu vor­han­de­ne Dach­ter­ras­se mit ihrem beson­de­rem Aus­blick auf das umlie­gen­de Land.